Die Geschichte von Jona. In den Mosaiken der Basilika von Aquileia

Herausgeber: Umberto Allemandi 

Fotografien: Elio Ciol

Datum der Veröffentlichung: Juli 2018

Das dem wundervollen Mosaikzyklus der Jona-Geschichte in der Basilika Aquileia gewidmete Werk ist meisterhaft mit den Fotoaufnahmen Elio Ciols bebildert und enthält Essays von Kardinal Gianfranco Ravasi und Professor Carlo Ossola, sowie wertvolle Beiträge des Koordinators am Rabbinergericht Norditalien, Vittorio Robiati Bendaud; ferner einen Beitrag des Imam der Azhar, Scheich Ibrahim Reda, sowie des Direktors der Stiftung Aquileia, Cristiano Tiussi.

«Das Buch» so Zanardi Landi in seinem Vorwort «ist Teil der 2015 von der Stiftung Aquileia gestarteten Initiative „Verwundet Archäologie“. Anhand von Fundstücken, die aus Museen und Ausgrabungsstätten nach Aquileia gebracht werden, die dem fundamentalistischen Terrorismus zum Opfer fielen, soll dem Besucher vermittelt werden, wie sehr die Zivilisationen, deren Andenken heute zerstört werden, mit der Welt Aquileias verbunden und Teil einer viel größeren Zivilisation des Mittelmeerraums waren. Die Moschee und das Grab des Propheten Jona – Bindeglied zwischen den Mittelmeervölkern und erwähnt im Alten Testament, im Lukas- und Matthäusevangelium sowie in vier Suren des Korans – waren der erste Sakralbau, der vom Islamischen Staat zerstört wurde. Der Buchband soll als Denkanstoß hinsichtlich der gravierenden Schäden dienen, die einerseits das Kulturerbe der betroffenen Länder erlitt, die aber ebenfalls unsere Identität als Mediterrane und Europäer in Mitleidenschaft ziehen.

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Von Schätzen und Kaisern. Die Pracht Serbiens zur Römerzeit

Ausstellungskatalog (Aquileia, 11. März 2018 – 3. Juni 2018). Zweisprachige Ausgabe

Autor: Monika Verzár, Ivana Popovic, Cristiano Tiussi, (Kuratoren)

Datum der Veröffentlichung: März 2018

Herausgeber: Gangemi Editore

Festungen, kaiserliche Residenzen, prosperierende Stadtviertel, blühender Handel, Zusammenleben der Kulturen und Zeichen verschiedener religiöser Einflüsse und der neuen Inspirationen, die von Rom und aus dem Orient kamen: an diese Grundelemente denken wir, wenn wir von der „Pracht Serbiens zur Römerzeit“ sprechen… ein Land mit einzigartiger Entwicklung im 3. und 4. Jahrhundert und Geburtsort von sage und schreibe 17 oder 18 Kaisern - von Hostilian über Konstantin den Großen bis hin zu Constantius III., der aus Naissus (Niš) stammte. Und ein Land, in dem sich prachtvolle kaiserliche Paläste erhoben, wie im Felix Romuliana, dem heutigen Gamzigrad, oder neue Zentren, wie im Fall von Sirmium (heute Sremska Mitrovica), in der ein Circus vorhanden war, was eine städtische Siedlung zur großen und bedeutenden Stadt machte.

Als Weiterführung des mit den Ausstellungen des Zyklus‘ „Verwundet Archäologie“ begonnenen Kulturparcours kommen im Palazzo Meislik in Aquileia diesmal sechzig wertvolle Fundstücke zur Ausstellung; sie stammen allesamt aus dem Belgrader Nationalmuseum und anderen serbischen Museen und erzählen bildhaft die Geschichte Serbiens zur Römerzeit.
Das Territorium war während der Herrschaft Roms in drei Provinzen unterteilt, zeichnete sich jedoch durch gemeinsame strategische und militärische Bedürfnisse (die zur Verstärkung des als Verteidigung dienenden Donaulimes führten) und eine äußerst starke Entwicklungsphase von Städten und anderen Gegenden aus, die als Geburtsort zahlreicher Kaiser im Laufe des 3. und 4. Jahrhunderts durch den Bau ihrer prunkvollen Residenzen zu Ruhm und Ehre gelangten.

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Volti di Palmira ad Aquileia-Portraits of Palmyra in Aquilea

Ausstellungskatalog (Aquileia, 1. Juli 2017 – 3. Oktober 2017). Zweisprachige Ausgabe

von Marta Novello, Cristiano Tiussi

Datum der Veröffentlichung: Juni 2017

Herausgeber: Gangemi Editore

Die Ausstellung umfasst sechzehn originale Exponate aus der syrischen Stadt Palmyra (einige davon sind zum ersten Mal nach ihrem Verschwinden in westlichen Privatsammlungen wieder vereint) und acht aus Aquileia; mit Hilfe von Selbstdarstellungsmodellen und affinen ikonografischen Formeln sollen sie aufzeigen, dass trotz der geografischen und stilistisch-formalen Entfernung beide Städte denselben kulturellen Nährboden besitzen.

In einer Zeit, in der Syrien vom Bürgerkrieg und der ikonoklastischen Wut einiger Gruppen gegen archäologische Stätten und Überreste der Vergangenheit geschüttelt wird, hebt sich die Ausstellung durch ihre symbolische und ideelle Bedeutung im Interesse einer Sensibilisierung bezüglich des Themas der Verwundet Archäologie hervor. 

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Made in Roma and Aquileia

Ausstellungskatalog (Aquileia, 12. Februar – 30. Juni 2017)

Kuratoren: L. Ungaro, Pastor, Milella

Herausgeber: Gangemi Editore

Der Ausstellungsrundgang umfasst 125 aquileische Exponate und 150 Exponate aus der kürzlich sehr erfolgreich beendeten Ausstellung in den Trajansmärkten in Rom. Ausgestellt werden Teller, Lampen, Edelsteine, Glas, medizinische Instrumente, Backsteinmaterial und Amphoren, alle versehen mit Kennungen, Logos, Unterschriften und den verschiedensten Kennzeichen ihres Besitzers und ihrer Herkunft. Daraus ergibt sich das Abbild einer Gesellschaft, in der dank der Pax Romana das Produktions- und Handelsgewerbe – mit Werkstätten, Unternehmen, Zünften, Handwerkern, Transport, Straßen – erblühte und wo die Symbole eine Art Code für die Identität waren und gleichzeitig den Willen bekundeten, einem gemeinsamen Produktions- und Kultursystem anzugehören. Die wertvollen Exponate stammen sowohl aus dem Archäologischen Nationalmuseum Aquileia, als auch aus berühmten römischen und internationalen Museen; aufgrund ihrer großen Bedeutung als Produktionszentren im Römischen Reich sind in diesem Zusammenhang vor allem das Römisch-Germanische Museum der Stadt Köln (Deutschland) und das Arheoloski muzej u Splitu (Kroatien, Split) zu nennen.

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Löwen und Stiere aus dem antiken Persien in Aquileia. Goldschätze, achämenidische und sasanidische Skulpturen aus Teheran und Persepolis

Zweisprachiger Ausstellungskatalog (Aquileia, 25. Juni – 30. Oktober 2016)

Kuratoren: Cristiano Tiussi, Marta Novello, Margherita Belgiojoso

Editore: Umberto Allemandi

Persepolis war die größte und schönste Stadt der Welt, als Alexander der Große 330 v. Chr. vor ihren Mauern stand. Drei Monate später zerstörte ein von Alexander befohlener oder verursachter Brand die prachtvollste Stadt, die jemals von Menschenhand erbaut worden war: Mauern stürzten ein, Statuen und Säulen wurden zerstört; die Goldüberzüge der Statuen und des Throns schmolzen, und von Persepolis blieben nur Ruinen, die bis heute rund 50 km von der Stadt Shiraz im Iran überdauern. Aquileia war eines der größten und blühendsten Politik-, Verwaltungs- und Handelszentren des Römischen Reichs. Es hielt den Einfällen Alarichs stand, nicht jedoch Attila, der dank des Einsturzes einer Festungsmauer am 18. Juli 452 n.Chr. in die Stadt gelangte, sie zerstörte und der Legende nach Salz auf ihre Ruinen verstreuen ließ. Fast acht Jahrhunderte später wird heute die Erinnerung an zwei große Städte, die beide dem Eisen und Feuer zum Opfer fielen und nunmehr Teil des Kunst-, Kultur- und Suggestionserbes der gesamten Menschheit sind, mit „Löwen und Stiere aus dem antiken Persien in Aquileia“ zur konkreten Wirklichkeit. Die Ausstellung ist vom 25. Juni bis 30. Oktober 2016 im Archäologischen Nationalmuseum in Aquileia zu sehen und wird von der Stiftung Aquileia in Zusammenarbeit mit dem Musealen Zentrum der Region Friaul-Julisch Venetien, dem Iranischen Nationalmuseum und der Iranian Cultural Heritage Handcrafts and Tourism Organization durchgeführt.

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Das Bardo-Museum in Aquileia

Schätze aus dem Nationalmuseum von Bardo im Archäologischen Nationalmuseum Aquileia

Kuratoren: Cristiano Tiussi, Sabina Zanardi Landi, Margherita Belgiojoso

Schätze aus dem Nationalmuseum von Bardo im Archäologischen Nationalmuseum Aquileia

Herausgeber:  Umberto Allemandi

Die Ausstellung (6. Dezember 2015 – 28. Februar 2016) soll ein Bild der Kunst und des hohen Kunsthandwerks in den afrikanischen Provinzen zur spätrömischen Zeit (1.-3. Jahrhundert) verschaffen. Hierzu tragen das in Uthina gefundene Mosaik der Göttin Ceres, zwei Mosaike mit „nackten Ringern beim Kampf“ aus dem Tepidarium der Thermen von Gigthis, die Büste des Kaisers Lucius Verus aus Dougga, die Statue des Gottes Jupiter von Oued R’mel, die Grabstele des Marcus Licinius Fidelis, eines aus Lyon in Gallien stammenden Soldaten, der in Ammaedara begraben wurde, sowie zwei in der Nekropole von Al Aouja ausgegrabene Keramiken – ein Krug mit Reliefverzierungen und ein zylinderförmiger Behälter mit Darstellungen von Göttern und Faunen – bei.

Die Stadt Aquileia (erfolgreiches Beispiel des friedlichen Zusammenlebens von Römern, Judäern, Griechen, Alexandrinern) wird seit 1998 in der Liste des UNESCO-Welterbes geführt. Angesichts ihrer Geschichte ist sie der richtige Ort, um die universelle Gültigkeit der Idee von Zusammenleben und Dialog zu unterstreichen und um eine vielstimmige Auseinandersetzung darüber anzufachen, wie wichtig es ist, das Kulturerbe als Bollwerk gegen Obskurantismus und Barbarei zu verteidigen. 

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